Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht
wieder das Joch der Knechtschaft auferlegen.
Galater 5,1
Unterschätze niemals die Fähigkeit freier Menschen, sich selbst und andere ihrer Freiheit zu berauben.
Freiheit
ist
ein
hohes,
ein
umkämpftes
Gut.
Wer
möchte
schon
gerne
unfrei
sein?
Wer
möchte
gerne
Knecht
sein
und
immer
den
Plänen
und
dem
Willen
eines
anderen
dienen?
Und
doch
ist
dies
alltägliche
Realität.
Menschen
machen
sich
„freiwillig“
wieder
unfrei.
Sie
machen
sich
abhängig
von
Meinungen
und
Regeln. Lassen sich einengen oder schnüren sich selbst ein.
Christus
hat
uns
zur
Freiheit
befreit!
Mit
der
Freiheit
kommt
die
Unsicherheit.
Wie
soll
ich
mich
verhalten?
Woran
kann
ich
mich
orientieren?
Regeln
und
Gesetze
geben
Sicherheit.
Selbst
wenn
ich
mich
nicht
immer
an
die
Gesetze
halte,
weiß
ich,
was
ich
zu
tun
habe
und
wann
ich
eine
Grenze
überschritten
habe.
Dabei
ist mein Blick auf die Grenze gerichtet, auf den Zaun, der meinen Handlungsspielraum einschränkt.
Christus
hat
uns
zur
Freiheit
befreit!
Das
Wandern
am
Zaun
hat
ein
Ende.
Freiheit
in
Christus
bedeutet,
der
Mitte
zugewandt
zu
leben.
Weg
von
der
Grenze.
Weg
von
der
Frage:
„Was
ist
gerade
noch
erlaubt
und
wo
ist
die
Grenze
schon
überschritten?“
Hin
zu
der
Perspektive:
Ich
wende
mich
zu
Christus
hin,
zur
Mitte.
Ein
radikaler Richtungswechsel, eine Umkehrung.
C
hristus
hat
uns
zur
Freiheit
befreit!
Die
Freiheit
in
Christus
ist
nicht
ohne
Orientierung.
In
der
Mitte
steht
die
Liebe, steht Christus selbst. Die Liebe gibt die Orientierung für Leben und Handeln:
Ihr
aber
seid
zur
Freiheit
berufen.
Allein
seht
zu,
dass
ihr
durch
die
Freiheit
nicht
dem
Fleisch
Raum
gebt,
sondern
durch
die
Liebe
diene
einer
dem
anderen.
Denn
das
ganze
Gesetz
ist
in
dem
einen
Wort
erfüllt:
Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“ Gal 5,13-14
Liebe
gibt
uns
Raum
und
Rückgrat.
Wir
fühlen
uns
getragen
und
stehen
sicher.
Wir
übernehmen
Verantwortung
mit
unserem
Fragen:
„Was
bedeutet
Liebe
in
dieser
Situation
oder
in
Hinblick
auf
diese
Menschen?“
Wir
übernehmen
Verantwortung
mit
unserem
Handeln:
„Ich
versuche
bestmöglich
zu
lieben
und vertraue Christus, dass er selbst mich lehrt, was Liebe ist.“
Wir
lieben
und
leben
ein
Leben
mit
Rückgrat
anstatt
mit
dem
einengenden
Korsett
der
Regeln
und
Gesetze.
Wir
leben
in
der
Freiheit,
zu
der
Christus
uns
befreit
hat.
Unterschätze
niemals
die
Fähigkeit
eines
freien
Christenmenschen,
sich
selbst
und
andere
ihrer
Freiheit
zu
berauben.
Lass
dich
nicht
wieder
einschnüren
in
ein
immer
enger
werdendes
Korsett
aus
Regeln,
Gesetzen,
unsichtbaren
Grenzen
und
sichtbaren
Zäunen!
Ein
Korsett
gemacht
aus:
„Es
gibt
nur
diese
eine
Meinung“
–
gemacht
aus:
„So
musst
du es tun“ – gemacht aus: „Wenn du nicht so denkst und glaubst, gehörst du nicht dazu“.
Bleib der Mitte, bleib Christus zugewandt, steh fest in der Freiheit, zu der Du berufen bist!
Autor: Prof. Dr. Andrea Klimt
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